E-Book Thema Krippe

http://berufungmami.de/produkte/ebooks/kindergrippe-warum/ Ihr steht vor der entscheidung euer Kind in eine Kinderkrippe an zu melden, oder doch lieber zuhause zu betreuen. Ihr könnt euch nicht so recht entscheiden und seit hin und her gerissen, von der Gesellschaft und eurem gefühl? Dann wird euch dieses Buch sicher weiter helfen. Viele Experten kommen hier zu wort, sowie ich als Erzieherin die Einblicke hinter den Kullissen preis gibt. Viel freude beim lesen

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Wasser

Wasser ist eins der wichtigsten Dinge die es gibt. Ohne wasser ist kein Leben bei uns möglich. Leider wird unser Wasser, durch die Industrialisierung, immer mehr in mitleidenschaft gezogen. In unserem Trinkwasser sind unter anderem Schwermetalle, Medikamentenrückstände, Sulfate, Flouride und so weiter… enthalten. Dies hat in unserem Trinkwasser nichts zu suchen.

 

Wer mehr über das Thema Wasser wissen möchte, oder gar einen Wassertest bei sich Zuhause wünscht, kann mich gerne anschreiben. Ich bin gerne behilflich.

 

 

Eure Kathrin

Liebster Avard-Jaa ich bin nominiert :-)

Freie Wesen wurde für den Liebster Avard nominiert. 🙂 ich freue mich sehr darüber, danke liebe Berufung Mami 🙂

Der Liebster Avard dient dazu neue und noch kleine Blogs bekannt zu machen. Eine tolle Chance, finde ich. Es gibt lediglich ein paar Regeln, die es zu beachten gilt:

1.Verlinke den Blog des Menschen der dich für den Liebster Avard nominiert hat

2.Beantworte 11 Fragen die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt

3.Nominiere weitere Blogger für den Liebster Avard

4.Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.

 

Punkt 1

Vielen Dank liebe Jennifer, das du an mich gedacht hast.

Jennifer von Berufung Mami, ist eine Vollblutmama. Mit ihrem Blog möchte sie anderen Eltern helfen, die Verhaltensweise ihrer Kinder zu verstehen. Mit dem Ziel Spannungen ab zu bauen und Missverständnisse aus der Welt zu räumen. Überzeugt euch selber von ihren genau formulierten Texten… Danke für diesen bereichernden Blog 🙂

 

Punkt 2

1.Welchem Thema widmest Du Dich in Deinem Blog? Welche Nische bedienst Du?

Wie mein Name schon sagt (Freie Wesen) geht es um alles was mit uns Menschen, aber auch der Tierwelt und den Pflanzen zu tun hat. Ich habe mir beabsichtigt das „Feld“ so weit offen gelassen, weil ich der Meinung bin, man kann die „Wahrheit“ nur im ganzen sehen. Daher gibt es bei mir keine Einschränkungen was Themen betrifft. Ich bediene keine Nische, da ich immer aus meinem Herzgefühl herraus, Texte verfasse. An sowas wie Nischen denke ich in solchen Momenten nicht.

2.Wen sprichst Du an? Wer ist Deine Zielgruppe?

Ich habe das Gefühl meine Zielgruppe ändert sich sehr häufig, da ich selber auch nicht still stehe. Im Moment sind es besonders Eltern die Antworten auf ihre Fragen suchen. Aber auch Menschen die am rande des „Erwachsens“ sind.

3.Gibt es ein Buch, das Dich für Deinen Blog inspiriert?

Lustigerweise ist das eine Frage über die ich grad länger nachgedacht habe. Es ist so das ich nie speziell für meinen Blog etwas lese, oder mir anschaue. Es ist eher anders herrum. Ich lese Bücher die mich interessieren weil ich mich selber an ihnen bereichern kann. Und mein Wissen das ich aus Büchern, aus mir selber etc… angesammelt habe verfasse ich in meinem Blog. Bücher die mich inspiriert haben in meinem Leben sind: Gespräche mit Gott von Neal Donald Walsch, The Secret von Rhonda Byrne, out of Body von William Buhlman. Meistens ist es so das ich über diese Themen schon vorher viel weiß und die Bücher dann lese^^

4.Verrätst Du uns Dein Geheimnis, wie Du an Deine Leser kommst?

Eigentlich mach ich mir über so etwas keine Gedanken, ich verfasse einfach meine Texte, die mir gerade so durch meinen Kopf gehen. Die Leser kommen dann zu mir, die sich an meinen Texten bereichern können. Eigentlich habe ich diesen Blog aus sehr egoistischen Gründen.^^ Er hilft mir meine Gedanken zu formulieren, und klarer zu sehen.

5.Wie viel Zeit kannst Du für Deinen Blog aufwenden?

Wer meinen Blog schon länger verfolgt der hat bestimmt gemerkt das ich sehr unregelmäßig Blogge. Das liegt daran das ich nur Blogge wenn ich einen Impuls dazu bekomme. Ich nehme mir keine Zeit für meinen Blog. Wenn der Impuls da ist, setze ich mich hin und schreibe. So wie gerade eben. Ich wurde nominiert, und jetzt schreibe ich hier für meinen Blog. Meistens benötige ich für einen Artikel eine Stunde.

6.Woher kommt deine Inspiration für neue Blogbeiträge?

So gut wie alle Inspirationen kommen natürlich aus den Erfahrungen die ich in meinem Leben habe. Aber auch aus dem was ich gerade vielleicht lese, oder manchmal auch neue Denkanstöße von anderen, mit den ich mich unterhalten habe.

7.Was ist Dein „Warum“? Welche Message willst Du in die Welt tragen?

Über diese Frage könnte ich einen Roman schreiben. Ich versuche mich aber kurz zu halten. Meine vorstellung von mir selber ist, das ich meine Seele bin, ich besitze einen Geist und einen Körper. Jede Seele die hier auf der Erde ist, oder auch wo anders, hat einen Lebensplan. Alles was wir hier erleben oder uns manchmal zu-fällt gehört zu diesem Lebensplan, den wir uns vorher ausgedacht haben, um das beste ich von uns zu erschaffen und zu erfahren. Und so gehört auch dieser Blog zu meinem Lebensplan. Ich denke das dieser Blog zu mir gekommen ist damit ich klare Gedanken zum Thema Welt fassen kann. Dinge auf zu schreiben hilft mir sehr meine Gedanken zu sortieren. Der Blog war so zu sagen ein Hilfsmittel für mich. Die Auswirkungen sehe ich in meinem Leben an allen Ecken. Z.B. bei Bewerbungsgesprächen, oder auch wenn ich gut und schnell argumentieren muss. So habe ich dies alles schon mal aufgeschrieben und gut sortiert in meinem Kopf.

8.Wenn Du mit Deinem Blog die Möglichkeit hättest, die Welt von heute auf morgen zu verändern, was wäre diese Veränderung?

Das ist auch wieder so eine Frage über die ich einen Roman verfassen könnte. Ich beschreibe mal meine Wunschwelt 🙂

Es gäbe kein Geldsystem mehr und keine Industrie mehr. Es gäbe keine gezwungene Fremdbetreuung mehr und keine Ländergrenzen mehr. Es gäbe keine Geburtsurkunden oder sonstige Ausweise mehr. Wir würden hier auf der Erde wieder alle als Menschen leben. Die Kabale wären nicht mehr hier und wir könnten uns selber wieder frei entwickeln. Jetzt zu dem wie ich mir das vorstelle. Es gäbe so eine Art Schule, aber freiwillig. Es gäbe auch Erwachsene in diesen Schulen aber nur zum begleiten. Die Schule wäre einfach ein schönes miteinander für die Kinder. Die Begleiter dienen ausschließlich den Kindern, und lassen alles stehen und lieben wenn sie Fragen haben. Wenn keine Fragen bestehen halten sie sich steht im Hintergrund. Das gemeinsame Beisammensein findet größtenteils draußen in der Natur statt. Das Alter der Kinder ist hierbei völlig egal.

Jetzt zum Geldsystem, falls überhaupt nötig wird mit Gold getauscht, oder auch mit realer Wahre. Ein mal in der Woche treffen sich die leute aus dem Dorf (wir leben wieder in Dörfern) um sich aus zu tauschen. Z.B. Eine Familie hat zu viel Kleidung hergestellt, sie fragt den Rest der Menschen wer Kleidung braucht, und so wird untereinander getauscht. Hierbei wird festgelegt wer was für die gemeinschaft machen möchte, aber nach Fähigkeiten. Jemand kann gut Nähen also darf er Nähen. Und so weiter. Jedes Dorf organisiert sich selbst. Es gibt keine künstlichen Konstrukte mehr (sog. Staat).

Dadurch das die Kabale nicht mehr anwesend sind, wird auch unsere Technologie nicht mehr unterdrückt. Das heißt für uns, wir haben überall freie Energie. Wir haben kostenlosen Strom und kostenloses Wasser. Außerdem hat jeder ein Haus zum wohnen. (Wohnen ist ein Grundrecht) Wir können kostenlos dorthin fliegen, wohin wir möchten. Dies ist möglich weil jeder mit seinen individuellen Fähigkeiten (Pilot) ein paar Stunden von seinem Tag ab gibt um der Gemeinschaft zu dienen. (Das gleiche wie oben mit der Kleidung und der Näherin). Das konstrukt Staat gibt es nicht, daher wird nur für die Gemeinschaft gearbeitet, es wird nichts von meiner Zeit oder von meinem können an 3. abgegeben.

Dadurch das kein Mangel mehr erfahren wird, werden sich auch die Menschen verändern. Sie können aus der Liebe herraus aggieren. Sie halten nicht mehr an Materiellem fest, weil sie wissen, sie leben in Fülle. Aus diesem Grund, ist es möglich das Menschen geholfen werden die Hilfe benötigen. Es wird dadurch keine Armut mehr geben. Wenn jemand keinen Platz zum Wohnen hat, baut das Dorf ein Haus für ihn, und so weiter…

Die Natur wäre anders, die Menschen würden die Natur achten und schätzen, weil sie verstanden haben das wir Menschen die Natur sind. Wenn wir die Natur zerstören, zerstören wir uns selber. Keine Tierausbäutung mehr!

9.Wo siehst Du Dich in 10 Jahren? Was ist Dein Ziel, was möchtest Du erreichen?

Das ist eine schwierige Frage für mich, da ich selber ein sehr sprunghafter Mensch bin. Außerdem habe ich ein Urvertrauen, ich nenne es mal Universum. Dies leitet mich hier unten auf der Erde. Meinen Lebensplan kann ich zwar bis zu einem gewissen Punkt auch in die Zukunft betrachten, aber so weit dann doch nicht^^ ich lasse mir gerne vieles offen. Ich nehme an das ich mit 36 ein oder zwei Kinder habe. Mein Partner mit seiner Musik erfolgreich sein wird. Wir mit Kind auf Tour gehen. Kurzfristig gesehen werde ich mit meinem lieben Kollegen die neue Waldgruppe mit aufbauen. Aber wie gesagt, ich lasse mir die Zukunft gerne offen. Ich bin kein Mensch der „Sicherheiten“ falls es so etwas überhaupt gibt.

10.Was ist Deine größte Stärke?

Ich habe mehrere Stärken. Welche die größte ist kann ich nicht unterscheiden, da alle ineinander greifen. Ein mal ist es meine Leichtigkeit. Ich kann Situationen von außen bertrachten und lasse mich dadurch von Negativität nicht so stark mitziehen. Auch mein Selbstschutz ist eine große stärke. Meine Eltern nennen dies „Sturheit“ XD aber auch dies schützt mich. Ich tue niemals Dinge die ich nicht möchte. Und ein 3. das mir einfällt. Ich bin sehr empathisch. Es benötigt nur ein Blick und ich bin in dem anderen drin.

11.Was macht Dich besonders glücklich? Und wie oft nimmst Du Dir die Zeit dafür?

Das was mir grad als erstes durch den Kopf geschossen ist, sind Ausflüge in den Wald. Da ich im Waldkindergarten arbeite bin ich fast täglich im Wald. Dies gibt mir Kraft und Stabilität. Aber ich bin auch gerne allein im Wald oder mit meinem Partner, das machen wir so ein mal die Woche.

Mich macht besonders Glücklich wenn ich meinen Freund auf der Bühne sehe. Es ist ein großer Teil seines Seelenplans. Und wenn er dann da oben steht und performt, sehe ich sein Leuchten in seinen Augen. Er ist bei Auftritten total im Moment und genießt jede Sekunde, und das macht mich Glücklich.

Als nächstes das Volleyballspielen. Ich habe noch nicht erkannt wie genau dieses Spiel in meinen Lebensplan passt, aber es gehört auf jeden fall dazu. Es ist meine Meditation. Ich bin komplett im Moment wenn ich im Feld stehe und meiner Leidenschaft nachgehen kann. Es ist mehr für mich wie nur ein Sport. Fürs Volleyballspielen nehme ich mir sehr viel zeit. Im Sommer gehts wieder auf den Beachplatz. Am liebsten würde ich dies täglich tun. Aber da muss ich mich selber dann bremsen, weil es für meinen Körper nicht optimal ist.

Ich liebe es an mir selber zu wachsen. Mich weiter zu entwickeln und mich selber zu beobachten. Ich liebe es youtube Videos an zu schauen und wieder etwas neues erfahren zu haben. Mich weiter zu bilden mache ich täglich, in jeder Sekunde.

 

Punkt3.

Wer gerne von mir nominiert werden möchte kann sich gerne bei mir melden. Ich bin sehr gespannt neue Blogger kennen zu lernen 🙂

 

 

 

 

 

 

Meine neue Aufgabe

 

Hallo ihr Lieben,

euch ist sicher aufgefallen das von mir schon länger kein neuer Artikel erschienen ist. Das lag daran das in meinem Leben im Moment sehr viel los war. Nachdem ich meine Arbeit gekündigt hatte um das zu tun was ich liebe, ist mir aufgefallen das ich diese Dinge erst finden muss. Was liebe ich eigentlich, warum bin ich hier auf der Erde. Ich stellte fest das es im Moment noch nicht meine Aufgabe ist Zuhause zu sein. Auch wenn der Blog sich als Bereicherung für mich anfühlt, so ist es ein Hobby und eine Leidenschaft, aber kein Bussines für mich geworden. Also grübelte ich, gibt es was, was ich aus vollem Herzen unterstützen kann? Vllt etwas bei dem ich trotzdem mein Gehalt bekomme um in diesen alten Strukturen noch leben zu können. Auch wenn der Umbruch schon begonnen hat, so benötigen wir dennoch ein gewisses Maß an geld. Klar, werden jetzt einige sagen, nein, Geld brauchen wir nicht, man kann auch ohne Geld leben, aber dies war für mich noch nicht eingeplant. Naja, nach viel überlegen habe ich ein neues Konzept für mich endeckt:Den Waldkindergarten! Diesen möchte ich gerne in dem Artikel vorstellen und erläutern warum ich den Waldkindergarten zu 100 Prozent unterstützen kann. Los gehts!

Der erste Punkt den ich gut fand war, die Kinder sind älter und haben schon eine Urbindung zu den Eltern aufbauen können, dadurch gibt es weniger Bindungsauffälligkeiten, im vergleich zu Krippenkindern. In Krippen haben Kinder zu 90 Prozent Bindungssauffälligkeiten oder sogar Bindungsstörungen, warum das so ist schilderte ich bereits in vielen anderen Beiträgen. Als 2. finde ich gut das diese Einrichtungen so naturverbunden sind. Die Kinder sind die komplette Zeit über draußen. Sie lernen die Natur nicht nur kennen, sondern fühlen sie mit allen Sinnen. Sie leben darin. Dies wird besonders deutlich wenn Wind weht. Nach diesem einen Monat in dem ich auf 450 Euro Basis einen Waldkindergarten in der nähe unterstütze habe ich die Beobachtung machen dürfen das die Gefühle und Emotionen sich dem Wetter angleichen. letztens ging starker Wind, und die meisten Kinder fingen an auf dem Grundstück mit dem Wind zu laufen. Sie ließen sich fallen, standen wieder auf, und liefen wieder weiter. Ein wunderschönes Spiel mit dem Wind. Sie lernen auch die wirkliche Natur besser kennen. Unsere Kinder in der Gruppe beobachten den Himmel sehr  gerne, und sie können mir  genau sagen was für Wetter kommen wir. Gestern sagte ein Junge zu mir:“Schau mal an den Himmel, morgen wird es regnen.“ Als 3.: Die Pädagogen. Pädagogen die in Waldkindergärten arbeiten haben sich alle bewusst für dieses Konzept entschieden, daher ist sichergestellt das die Begleitung der Kinder eine hohe Qualität hat. Hierbei ist ein super Pluspunkt, das auch Männer in Waldkindergärten arbeiten. Dies ist besonder für die Jungs wichtig, aber auch für die Mädels, als Vorbildfunktion. Auch die Haltung der Pädagogen ist anders. Wir sehen uns als Begleiter der Kinder, nicht als Erwachsene die Kindern etwas beibringen müssen. Wir achten sehr auf die Bedürfnisse der Kinder. Was bringt es 30 Minuten Morgenkreis zu machen, wenn die Kinder eigentlich schon alle hunger haben und schnell zum Frühstücken möchten. Da steht das Grundbedürfnis im Vordergrund. Als 4.: Die Kinder leben in der „realen Welt“ Kinder werden oft in Einrichtungen „künstlich“ anhand von Projekten oder verschulten Vorgehensweisen von der „realen Welt“ fern gehalten. Es gibt Kinderküchen, Kinderwerkzeug aus Plastik, Kinderpuppenwägen, Kinderbesteck etc…. vllt. wisst ihr schon worauf ich hinaus möchte. Kinder werden heutzutage in eine virtuelle „Spielewelt“ gesetzt. Sie sind nicht mehr teil der Familie, sondern Kinder die noch lernen müssen wie man vollkommen ist. Dies ist in Waldkindergärten anders. Kinder nehmen dort an allem genau so teil wie Erwachsene. Sie lernen mit realem Werkzeug um zu gehen. Sie helfen beim Holzhacken mit, sie lernen den Umgang mit Schnitzmesser und anderem Werkzeug, sie helfen beim Feuer machen, und lernen sich selber zu versorgen. Sie haben ein eigenes Beet das sie mit Obst und Gemüse bepflanzen und ernten. Dies ist eins der wichtigsten Dinge in der heutigen Gesellschaft. Wir machen Ausflüge in den Wald nebenan. Nach einem Sturm, laden wir mit den Kindern die umgefallenen Äste und Baumstümpfe auf, laden sie auf einen Hänger und bauen mit den Kindern daraus eine Hütte. 5.: Die freien Lernprozesse der Kinder. Ich möchte euch dazu ein Beispiel nennen, das so, oder so ähnlich zu hunderten an einem Tag ausgelebt wird. Wir machten gemeinsam an unserer Lagerfeuerstelle Feuer. Außen rum versammelten sich 5 Jungs und ich. Wir hatten auch noch 5 Teelichter da, die noch vom Morgenkreis von einem Geburtstag übrich geblieben sind. die Jungs fingen an Stöcke ins Feuer zu halten. Die Stöcke fingen an vorne zu brennen und zündeten damit die Teelichter nochmals an. Das war ganz schön schwierig, da die Teelichter so klein waren und die Stöcke so groß. Dann pusteten sie sie wieder aus um sie nochmals anzünden zu können. Als nächstes stellten sie fest, mit dem Wachs kann man muster auf Holz verzieren. Sie zündeten die Kerzen mit der vorrigen Technik an und verzierten Holzscheite. Nach 5 Minuten stellten sie fest, vorne am Holz ist schon so viel Ruß vom anzünden das man damit schreiben kann. Also fingen sie an am Boden mit dem Ruß zu schreiben. Einem Jungen fiel dann ein, er möchte gerne seine eigene Feuerstelle haben. Unser Lagerfeuer wurde ja mit den Erwachsenen angezündet. Die Jungs holten sich einen breitflächigen abgesägten Baumstumpf, der zu einer Scheibe gesägt worden ist. darauf legten sie Holzspähne und kleine Holzscheite. Mit der vorrigen Technik mit den Stöcken entzündeten sie ihr eigenes Feuer und beobachteten es. Immer wieder passten sie auf das das Feuer nicht über diesen Holzring hinaus brannte. Als es Essen gab löschten sie es. Dies war nur eine von vielen Lerngeschichten die am Tag passieren. Sie waren so eigenständig in ihrer Arbeit das sie mich nur als Begleiter gebraucht hatten. Hätte ich mich eingemischt wie es viele Erzieher meinen tun zu müssen hätte ich ihr Spiel manipuliert und gelenkt, und genau dies wollte ich nicht. So konnte ich Zeuge werden, von so einem schönen Lernprozess. Da es in Waldkindergärten zu 90 Prozent Freispiel gibt und sich Erzieher stark zurück nehmen, in ihrer Tätigkeit und in die Beobachterrolle schlüpfen, sind solche Spiele möglich.

Positive Dinge die mir Aufgefallen sind: Die Kinder sind allgemein ausgeglichener, als Kinder die fast den kompletten Tag eingesperrt mit 20 oder sogar 25 anderen Kindern sein müssen. Hier ist das Gewaltpotenzial sehr viel höher, als draußen. Es liegt einfach nicht in der Natur der Kinder mit 25 anderen eingesperrt zu sein. Das die Kinder ausgeglichener sind merkte ich schon an meinem ersten Tag. In anderen Kindergärten war ich sonst den kompletten Tag damit beschäftigt Streits zu schlichten. Hier schaffen die Kinder es untereinander von selber, da sie mehr Freiraum für sich haben, falls sie diesen benötigten. Oft bin ich nur stiller Impulsgeber bei Streits.

Was mir noch positiv aufgefallen ist: Die Kinder in unserer Gruppe sind alle sehr individuell und werden genau so wie sie sind angenommen und gesehen. Sie dürfen und sollen sogar individuell handeln. Dies ist in anderen Kindergärten ziemlich verpöhnt, da es für die Erzieher anstrengend ist, wenn Kinder etwas anders tun wie die „Norm“ bei uns aber absolut erwünscht.

Eltern bringen sich viel mehr mit ein. Die Eltern die sich den Waldkindergarten für ihr Kind aussuchen tun dies auch bewusst, daher ist es oft ein schönes miteinander, mit den Eltern. Sie bringen sich gerne in den Alltag mit ein. Z. B. war letztens eine Mama bei uns die mit den Kindern Kuchen gebacken hat. Es gibt auch eine Mama die mit den Kindern im Frühling Gemüse anpflanzt. Eine Mama kommt ab und zu mit dem Hund vorbei. Die Eltern sehen dies nicht als last, sondern tun es gerne. Sie nehmen bewusst am Alltag teil und sind genau so ein Teil der Gruppe.

Im Waldkindergarten gibt es auch eine Krippeneingewöhnung nach dem berliner Modell für die Kinder. Die meisten Kinder die zu uns kommen, waren noch nie getrennt von der Familie. Sie kommen nicht aus der Krippe zu uns, daher ist es uns wichtig das die Kinder einen guten Übergang zu uns haben. Auch wenn es zu 99 Prozent nicht üblich ist in einem Kindergarten eine Eingewöhnung zu machen, da es auch sehr aufwändig ist, da unser Personalschlüssel nicht dem einer Krippe entspricht, haben wir uns dennoch dafür entschieden. Und es war eine gute Entscheidung dies so zu handhaben.

Ein kleines Minus gibt es nichts desto trotz. Auch in den Waldkindergärten hat man keinen guten Personalschlüssel. Bei uns sind es 2 Erzieher, ein Praktikant, und ich als Vertrehtungskraft, falls jemand krank ist, oder im Urlaub. Und das mit 20 Kindern. Aber da die Kinder uns in ihrem Spiel nicht benötigen haben wir viel Beobachtungszeit, was ein großes Plus ist. In einem Waldkindergarten ist der Personalschlüssen nicht so aussagekräftig wie in Regeleinrichtungen.

 

Ps.: Ich arbeite seit 5,5 Jahern in meinem Beruf, mit einem halben Jahr Auszeit. In keiner Einrichtung hatte ich das gefühl, „Jaaa, hier bringe ich sofort mein eigenes Kind auch hin“ ganz im Gegenteil. Ich konnte mir das nie vorstellen. Für mich war die Vorstellung das mein Kind in meine Gruppe gehen würde oder in meine Einrichtung in der ich arbeite, immer ein Graus.

Dies ist die erste Einrichtung in die ich mein eigenes Kind bringen würde, und das mit gutem Gewissen und einem super Gefühl 🙂

Wenn ihr eurem Kind was gutes tun möchtet, meldet es in einem Waldkindergarten an. Die meisten Waldkindergärten haben auch nur bis 14 Uhr offen. Was auch ein riesen Pluspunkt für die Kinder ist.

earth-1280293_1280Woran erkennt man das ein Kind freude hatte? An dem Grad der verschmutzen Kleidung 😉

 

Eure Kathrin

Geburt ohne Schmerzen – ein Gastbeitrag

Essential Unfairness

Ich freue mich, dass Susanne von Meine Traumgeburt, einen Gastbeitrag zu ihrem Herzensthema verfasst hat: Eine Geburt ohne Schmerzen

Nach vier Geburten und der Gedankenspielerei, selber Hebamme zu werden, ist mir dieses Thema ebenfalls sehr nahe und so habe ich mich mit Susanne kurzgeschlossen – heute präsentiere ich ihren Gastbeitrag.

Susanne Meine TraumgeburtSusanne über sich:

Am wichtigsten ist mir, dass ich Frauen zeige, dass eine Geburt nicht schmerzhaft sein muss und dass es eine wunderschöne Erfahrung sein kann, ein Kind zu gebären. Außerdem ist es mir wichtig, dass Frauen selbstbestimmt gebären und sich auf ihre Geburt gut vorbereiten. Weil ich Biologin bin und das Recherchieren in Fachzeitschriften liebe, schreibe ich auch Übersichtsartikel über Sinn und Unsinn von bestimmten geburtsmedizinischen Verfahren, um bei meinen Leserinnen ein kritisches Hinterfragen in Gang zu setzen.

Ein paar Fakten über mich: Ich bin Mama von zwei Jungs (*2010 und *2013) und lebe mit meinem Mann und…

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